Norddeutsche Futsal-Meisterschaft 2016: Der neue Meister heißt FC St. Pauli Futsal

Zwei Teams aus Hamburg qualifizieren sich für den DFB-Futsal-Cup 2016

Der neue norddeutsche Futsal-Meister heißt FC St. Pauli Futsal. Im Finale gegen die Hamburg Panthers gewannen die Braun-Weißen mit 4:2 (1:1) nach 6m-Schießen. Der Brinkumer SV wurde am Ende Dritter, der SV Werder Bremen Futsal landete auf Rang vier. Die beiden Finalteams aus Hamburg haben sich damit für den DFB Futsal-Cup 2016 qualifiziert. 

Mit drei Teams aus Hamburg und jeweils zwei aus Bremen, Schleswig-Holstein und Niedersachsen traten insgesamt neun Mannschaften aus den vier Landesverbänden des Norddeutschen Fußball-Verbandes (NFV) am 06.02.2016 bei der 10. Norddeutschen-Futsal-Meisterschaft in der WinArena in Winsen/Luhe den Kampf um die beiden begehrten Finalplätze an. Gespielt wurde zunächst in drei Vorrundengruppen, gefolgt von einer Zwischenrunde in zwei Gruppen, wobei sich die jeweiligen zwei bestplatzierten Mannschaften für das Halbfinale qualifizierten. Dort wurde dann über Kreuz die Finalpaarung ermittelt.

Während bei den Teams aus Hamburg nur der HSV enttäuschender Weise bereits in der Vorrunde ausschied und sich die Hamburg Panthers und der FC St. Pauli Futsal bis ins Finale kämpften, kamen die Mannschaften aus Niedersachsen Hannover 96 Futsal und BFC Braunschweig nicht über die Gruppenspiele hinaus. Der BFC Braunschweig belegte dabei in seiner Vorrundengruppe nach einem 1:5 gegen SV Werder Bremen und einem 2:2 gegen die Hamburg Panthers lediglich Rang 3 und schied frühzeitig aus. Hannover 96 Futsal gelang immerhin der Sprung in die Zwischenrunde, wo man dann aber nach einem 0:4 gegen den späteren Vizemeister Hamburg Panthers und mit 0:2 gegen Turniersieger FC St. Pauli Futsal die Segel streichen musste.

Bei den Mannschaften aus Bremen und Schleswig-Hostein verlief das Turnier mit unterschiedlichem Erfolg. Während der Brinkumer SV (4:0 gegen Inter Türkspor Kiel und 0:4 gegen FC St. Pauli Futsal) und der SV Werder Bremen Futsal (5:1 gegen BFC Braunschweig und 0:5 gegen die Hamburg Panthers) mit jeweils einem Sieg und einer Niederlage als Gruppenzweite ihrer Vorrundengruppen die Zwischenrunde erreichten, konnte dies bei den Teams aus Schleswig Holstein lediglich der TSV Wankendorf realisieren. Der Vize-Landesmeister aus Schleswig-Holstein sorgte damit für eine Überraschung, ließ man doch in einer Gruppe mit Futsal-Spezialisten die Teams vom Hamburger SV (1:3) und Hannover 96 (4:2) hinter sich. Der Spitzenreiter der Verbandsliga Nord-Ost und schleswig-holsteinische Hallenlandesmeister Inter Türkspor Kiel musste dagegen nach einer knappen Auftaktniederlage gegen den späteren Turniersieger FC St. Pauli Futsal und einer weiteren Niederlage im zweiten Gruppenspiel gegen Brinkum (0:4), bereits nach zwei Spielen wieder die Heimreise antreten.

In der Zwischenrunde trafen nach erfolgter Gruppenauslosung durch die Turnierleitung dann der TSV Wankendorf, der Brinkumer SV und SV Werder Bremen in der Zwischenrundengruppe E sowie Hannover 96 Futsal, der FC St. Pauli Futsal und die Hamburg Panthers in der Zwischenrundengruppe D aufeinander. Während sich die beide Bremer Vertreter jeweils mit einen Sieg gegen den TSV Wankendorf - die Werderaner mit 5:1, die Brinkumer mit 3:1 – und einem Unentschieden untereinander (2:2) für das Halbfinale qualifizierten, konnten sich die zwei im Turnier verbliebenen hamburger Verteter ebenfalls mit jeweils einem Sieg gegen den letzten niedersächsische Teilnehmer Hannover 96 Futsal (FC St. Pauli Hamburg 2:0 und Hamburg Panthers 4:0) und einem Unentschieden untereinander (1:1) das Ticket für das Halbfinale sichern. 

Im ersten Halbfinale kam es dann zu der Begegnung des Brinkumer SV mit den hochfavorisierten Hamburg Panthers. Die Hamburger setzten sich in einem spannenden Spiel letztlich mit 4:2 Toren durch und standen somit als erster Finalteilnehmer fest. Im zweiten Halbfinalspiel kämpfte der SV Werder Bremen mit dem FC St. Pauli Futsal um den Einzug ins Finale und damit um die Qualifikation für den DFB Futsal-Cup 2016. Doch auch in diesem bremisch-hamburgischen Duell behielten die Elbestädter die Oberhand und gewannen mit 6:1.

Das kleine Finale, in dem sich folgerichtig beide Bremer Vertreter wiederfanden, wurde als reines Entscheidungsschießen von der 6-Meter-Marke ausgetragen. Hier bewiesen die Brinkumer die größeren Nerven und gewannen mit 2:1.

Im abschließenden Endspiel um die Norddeutsche-Futsal-Meisterschaft war es den beiden Finalteams aus Hamburg nach zuvor fünf Spielen deutlich anzumerken, dass sie einen anstrengenden Turniertag in den Knochen hatten. Dennoch entwickelte sich das Finale nach der per Sechsmeter durch Danijel Suntic markierten Pauli-Führung zu einem abwechslungsreichen und engen Schlagabtausch, der letztlich, nachdem Felix Schröder noch in der regulären Spielzeit über einmal 20 Minuten für die Panthers egalisieren konnte, Mithilfe des Sechsmeterschießens entschieden werden musste. Dabei bewiesen die Kicker des FC St. Pauli die besseren Nerven gegenüber den Hamburg Panthers und konnten letztlich den Sieg durch ein 3:1 im Sechsmeterschießen bejubeln.

Den Abschuss eines ereignisreichen Turniertages bildete die von NFV-Präsident Eugen Gehlenborg durchgeführte Siegerehrung mit der Übergabe des Siegerpokals an den neuen Norddeutschen Futsal-Meister FC St. Pauli Futsal.

Seit 2007 geht damit die Norddeutsche Futsal-Meisterschaft zum insgesamt sechsten Mal in die Hansestadt an der Elbe. Auf Bundesebene müssen sich die St. Paulianer nun am 12. oder 13. März in der Vorrunde des DFB-Futsal-Cups 2016 gegen den süddeutschen Meister beweisen. Die Hamburg Panthers bekommen es zeitgleich mit dem Vizemeister aus dem Südwesten zu tun.

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

(Text: NFV, Fotos: Sportfoto Gettschat)

http://www.nordfv.de/start/news/archiv/2016/februar/artikel/norddeutsche-futsal-meisterschaft-2016-fc-st-pauli-futsal-ist-norddeutscher-futsal-meister/

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Kommentare: 1
  • #1

    Micha Leisinger (Mittwoch, 01 Februar 2017 12:46)


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